Von örtlicher Schweißfertigung zu weltweitem Lieferanten für die Teppich- und Textilindustrie

1942 CAMPEN wurde unter dem Namen P. CAMPEN Maskinfabrik A/S in Aarhus, die zweitgrößte Stadt Dänemarks, von Herrn Peer Campen, Werkeigentümer, gegründet. Die Produktion bestand aus Schweißzangen. Inzwischen sind unterschiedliche Produkte wie beispielsweise Spielzeugautos, Melkmaschinen, Waschmaschinen und Zahnarztstühle gefertigt worden.

1961 Die jetzige Fertigung von Maschinen für die Teppich- und Textilindustrie fängt an. Herr Campen hat großen Erfolg mit seinen kompletten Anlagen zum Schaumrückenbeschichten von Tuftingteppichen und Imprägnieren von Nadelfilzteppichen. Seitdem wird die gleiche Technologie für das Rückenbeschichten von Kunstrasenteppichen angewandt. In Verbindung mit den kompletten Anlagen zum Rückenbeschichten wird der bewährte CAMPEN-Schaummixer entwickelt, und späterhin wird er auf eine vollautomatische und computergesteuerte Ausführung gradiert.

1979 Die Firma Eltex in Viborg wird zugekauft, die u.a. Spitzenwickelmaschinen und Warenschaumaschinen (Inspektionsmaschinen) für Textilien fertigt. In dem Maße wie sich die Textilproduktion im Laufe der Jahre verfeinert und weiterentwickelt, und die unterschiedlichen Produktgruppen bestehend aus technischen Textilien und Vliesstoffen zusammenschmelzen, ändern sich auch die Anforderungen an diese Maschinen. Die Maschinen, die heute für diesen Produktbereich von CAMPEN gefertigt werden, sind somit fortschrittlichere Hochleistungsmaschinen für technische Textilien und Vliesstoffe mit erheblichem Know-how im Bereich der Warenschau-, Schneid- und Wickeltechnologie als Basis.

Achtziger Jahre Mitte der achtziger Jahre entwickelt sich die Glasgewebeindustrie kräftig, zunächst mit der Produktion von Glasgewebetapeten, und da CAMPEN einige Anlagen für Textiltapeten bereits gefertigt hatte, liegt es klar auf der Hand, auch Anlagen für die neuen Produkte zu fertigen. Es werden somit komplette Imprägnieranlagen für Glasgewebe entwickelt und produziert, und in diesem Zusammenhang entsteht unter den Kunden ein natürlicher Bedarf an einer Konfektioniermaschine. Zunächst wird eine herkömmliche Warenschaumaschine angewandt, aber da zusätzliche Kapazität angefragt wird, wird der sogenannte CAMPEN ”Rollrobot” (Automatwickler) für das vollautomatische Konvertieren von Glasgeweberollen zur Produktpalette hinzugefügt.

Ende der achtziger Jahre leitet CAMPEN eine strategische Zusammenarbeit mit der französischen Firma Béné ein, die Maschinen zum Verpacken von Textilrollen in Folien fertigt. CAMPEN entwickelt diese Verpackungsmaschinen noch weiter, so dass sie mit den vollautomatischen Konvertiermaschinen kombiniert werden können, und eine ziemlich größere Ausführung – verglichen mit dem ursprünglichen Typ der Firma Béné – bildet die Basis für die sehr folieneinsparende Verpackungsmaschine, die heute gefertigt wird und sowohl in der Teppichindustrie als auch für große Geotextilrollen im Einsatz ist.

1988 neunziger Jahre Herr Campen stirbt im Jahre 1988, und die Firma wird als ein Unternehmen im Privatbesitz bis Mitte der neunziger Jahre weitergeführt, wo CAMPEN zur Küsters-Gruppe gehört.

2001 CAMPEN wird von der dänischen VARO-Gruppe angekauft und ist heute in Hornslet auf der gleichen Adresse wie die Firma VARO auf Sletten 8 gelegen. Die Firma ist als eine Tochtergesellschaft sehr erfolgreich auf dem Weltmarkt tätig, und es hat sich herausgestellt, dass die Idee mit “mehreren Firmen unter dem gleichen Dach”, wo Stabsfunktionen wie Finanzen, Fertigung, Einkauf und Montage unter mehreren Geschäftseinheiten geteilt werden, für ein Projektunternehmen wie CAMPEN ideal ist.

Heute Trotz der Wirtschaftskrise und variierender Umsätze leistet CAMPEN seit den letzten vielen Jahren stabile und positive Ergebnisse, weshalb das Unternehmen heute als ein glaubwürdiger, robuster und kompetenter Partner ihren Kunden gegenüber auftritt.

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